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WDR ZeitZeichen zu Francis Durbridge

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11. April 1998 – Der britis­che Krim­i­au­tor Fran­cis Dur­bridge stirbt in Lon­don
Wenn seine Krim­is im Radio oder später im TV laufen, sind die Straßen leerge­fegt. Ein­schaltquoten wie die Paul-Tem­ple-Geschicht­en von Fran­cis Dur­bridge haben heute nicht ein­mal die Final­spiele ein­er Fußball-WM.

In Deutsch­land gilt er als Meis­ter der Straßen­feger: Als die Krim­is „Melis­sa“ oder „Das Hal­stuch“ des britis­chen Radio‑, Fernseh- und Kri­mi-Schrift­stellers Fran­cis Dur­bridge in den 1960er-Jahren im Fernse­hen laufen, liegt die Ein­schaltquote um die 90 Prozent. Als großer Bewun­der­er von Edgar Wal­lace ver­fasst er sein erstes Krim­i­nal-Stück bere­its als Jugendlich­er. Mit der Hör­spielserie Paul Tem­ple gelingt Dur­bridge 1938 in der englis­chen BBC der Durch­bruch.

Paul Tem­ple kommt ins Radio
Elf Jahre später läuft „Paul Tem­ple“ auch in Deutsch­land – ent­deckt vom WDR-Hör­funk- und Fernsehspiel­regis­seur Wil­helm Sem­mel­roth. „Ja, Dur­bridge kam eigentlich zu mir in Form seines Agen­ten, ein Mr. Lynx. Lynx ist ja der Luchs und so war dieser Mann auch – ich dachte erst, der will mir ein Auto verkaufen. Und so kam er und zeigte mir das erste Manuskript von Paul Tem­ple. Und ich las eines und es war dann sehr gut und dann haben wir’s gemacht mit Rene Delt­gen als Paul Tem­ple und das war wun­der­bar.“ (Wil­helm Sem­mel­roth)

Dur­bridge als Sozial­i­sa­tions­fak­tor
„Wun­der­bar“ trifft es auch heute noch, meint Bas­t­ian Pastewka, Come­di­an, Kri­mi- und Dur­bridge-Fan. Er ist mit Paul Tem­ple sozial­isiert wor­den. „ ‚Der Fall Mar­gaux‘ war mein erster, der kam irgend­wann in den 1980er Jahren im „Kri­mi am Sam­stag“, damals noch bei WDR. Ich hab‘ den gehört und dachte: das ist ja das Span­nend­ste, was ich jemals höre, ne, mit 13, ne.“

Eine Nachricht vom toten Gat­ten
Fran­cis Dur­bridge erzeugt Span­nung nicht mit viel Action und Blut, son­dern mit auf den ersten Blick neben­säch­lichen Details. Wenn zum Beispiel der Detek­tiv in ein vol­lkom­men leeres Haus geht, aber auf dem Klavier ein Metronom tickt. Oder der Frau eines Mor­dopfers, die ein Paket mit dem Liebling­shut des Gat­ten erhält. Darin ein Zettel, geschrieben vom ver­stor­be­nen Ehe­mann, zwei Tage nach dessen Dahin­schei­den.

„Das Hal­stuch“ fes­selt ein Mil­lio­nen­pub­likum
Als das Fernse­hen immer mehr an Bedeu­tung gewin­nt, ver­fasst Dur­bridge ab 1952 jährlich eine sech­steilige Kri­mi-Serie, die Mil­lio­nen Briten vor den Bild­schirm holt. Da sie damals noch live in der BBC gespielt und gesendet wird, gibt es keine Aufze­ich­nun­gen. Deutsch­land ist das erste Land, in dem eine eigene Adap­tion eines Dur­bridge-Stoffes mit ein­heimis­chen Stars im Fernse­hen läuft.

Im Jan­u­ar 1962 will die ganze deutsche Fernsehna­tion wis­sen, wer der Täter ist. Rund 20 Mil­lio­nen Men­schen sitzen geban­nt vor drei Mil­lio­nen Bild­schir­men. Fran­cis Dur­bridges erster Kri­mi-Mehrteil­er „Das Hal­stuch“ ist ein absoluter Quoten­hit. Oder wie Nor­bert Blüm sagt: „Ein Straßen­feger! Kein Men­sch mehr auf der Straße – nur noch ein paar ent­laufene Hunde und Katzen. Son­st nie­mand, kein Auto und jed­er fieberte mit.“

Weltweit­er Erfolg über den Tod hin­aus
Dur­bridges Krim­is verkaufen sich weltweit. Seine Fernseh-Serien wer­den in rund 90 Natio­nen gezeigt und dort oft jahre­lang wieder­holt. Nicht sel­ten ist der Autor auch bei den Drehar­beit­en anwe­send.

Ab Mitte der 70er-Jahre ver­legt Dur­bridge seine Mordgeschicht­en auf die The­ater-Bühne. Das Fernse­hen ver­langt inzwis­chen nach mehr Blut und Bru­tal­ität im Kri­mi.

Am 11. April 1998 stirbt Fran­cis Dur­bridge mit 85 Jahren nach langer Krankheit. Ab und zu sieht man seine Krim­is noch im Fernse­hen, seine Hör­spiele gibt es auf CD.

(WDR, Ari­ane Hoff­mann, Gesa Rünker)

Sie kön­nen die Sendung, die am 11.4.2023 in der Rei­he „ZeitZe­ichen“ lief, über die Seite des WDR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

 

 

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Buntes aus Westfalen – „Kicker Bibel“

In der Kat­e­gorie „Buntes aus West­falen“ bericht­en wir über (teils kuriose) Neuer­schei­n­un­gen, die wir als Lan­des­bib­lio­thek im Rah­men des Pflich­tex­em­plar­recht­es (das gibt es schon seit 1824!) als kosten­lose Belegex­em­plare aus west­fälis­chen Ver­la­gen und/oder Selb­stver­legern erhal­ten.

Aus dem Klap­pen­text:

Was nützen teure Fußballschuhe und der beste Fußbal­lvere­in, wenn man zum Spie­len keine Kraft hat? Um ein Spiel zu beste­hen, braucht man einen starken Kör­p­er voller Energie und Kraft. Sportler wis­sen, dass für den Erfolg nicht nur die kör­per­liche, son­dern auch die geistige Ver­fas­sung entschei­dent ist. Um das Spiel unseres Lebens beste­hen zu kön­nen, um Schwierigkeit­en und manch­mal harten Wider­stand zu über­winden, brauchen auch wir Kraft und Energie.

Dieses Buch enthält das gesamte Neue Tes­ta­ment, und viele mut­machende Berichte von Spiel­ern, Funk­tionären und Fans. In der Kick­er Bibel wird berichtet, wie wir, in nicht immer leicht­en Sit­u­a­tio­nen, Kraft find­en kön­nen. So berichtet z.B. Anto­nio da Sil­va von sein­er Zeit bei Borus­sia Dort­mund, als er kurz davor war sich aufzugeben und sein Leben wegzuw­er­fen. Er erzählt wie Gott ihm ins Gewis­sen sprach und er zu einem anderen Men­sch wurde, der jet­zt stolz auf das sein kann, was er erre­icht hat.

Zum Buch im ULB-Kat­a­log­Plus
Zum Buch auf der Ver­lags-Web­site

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Kennen Sie schon … das CinéDico?

Le CinéDi­co ist ein mehrsprachiges Wörter­buch für tech­nis­che Fachaus­drücke aus den Bere­ichen Kino und audio­vi­suelle Medi­en, entwick­elt für die AFC, die Asso­ci­a­tion Française des direc­tri­ces et directeurs de la pho­togra­phie Ciné­matographique.

Zu den meis­ten der 2.325 franzö­sis­chen Ein­träge (Stand 12/2024) gibt es Über­set­zun­gen ins Chi­ne­sis­che, Deutsche, Englis­che, Ital­ienis­che, Pol­nis­che, Por­tugiesis­che, Rus­sis­che und Spanis­che.

Neben Auflis­tun­gen der Begriffe in den jew­eili­gen Sprachen und ein­er Suche über alle Dat­en gibt es eine Liste der neu hinzuge­fügten Ein­träge und eine der meist-aufgerufe­nen Wörter; Zufall­str­e­f­fer aus der Daten­bank auf der Start­seite laden zum Stöbern ein, und es gibt die ganze Daten­bank auch als App für Mobil­geräte.

Sie kön­nen sich übri­gens auch beim CinéDi­co reg­istri­eren und dann weit­ere Ein­träge und Über­set­zun­gen vorschla­gen!

ent­deckt im ACRL-LibGuide „French Stud­ies“

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Open-Access-Bücher zur Nordistik

In der let­zten Zeit sind u.a. diese frei ver­füg­baren Titel erschienen:

Künstler oder Journalist? Zur Genese eines norwegischen literarischen Feldes um 1890 am Beispiel der Autoren Arne Garborg und Knut Hamsun

Anna Katha­ri­na Frew­er
https://doi.org/10.17879/17958555260

Die Ästhetizis­tis­che nor­wegis­che Lit­er­atur um 1890 ist, ganz in europäis­ch­er Manier, reich an Kün­stler- und Lit­er­atengestal­ten. Diesen wer­den in Nor­we­gen oft­mals Jour­nal­is­ten­fig­uren an die Seite gestellt. Die vor­liegende Arbeit zeigt auf, inwiefern bei­de nicht nur der meta­textuellen Reflek­tion über herrschende Lit­er­aturkonzep­tio­nen dienen, son­dern zugle­ich als kri­tis­ch­er Kom­men­tar zu den Produktions‑, Dis­tri­b­u­tions- und Kon­sum­tions­be­din­gun­gen von nor­wegis­ch­er Lit­er­atur gele­sen wer­den kön­nen. Denn auf­grund der prob­lema­tis­chen Ver­lagssi­t­u­a­tion in Nor­we­gen erscheinen im 19. Jahrhun­dert viele Büch­er nor­wegis­ch­er Autoren in Däne­mark, während ihre jour­nal­is­tis­chen Texte in Nor­we­gen pub­liziert wer­den. Wie lit­er­arische und jour­nal­is­tis­che Texte der Autoren Arne Gar­borg und Knut Ham­sun darauf kri­tisch reagieren, zeigt Anna Frew­er auf. Unter Rück­griff auf Bour­dieus Feldthe­o­rie wird erken­ntlich, dass lit­er­arische Ver­fahren im Span­nungs­feld von kün­st­lerischem und jour­nal­is­tis­chem Schreiben eine wesentliche Funk­tion für die Etablierung ein­er autonomen nor­wegis­chen Lit­er­atur ein­nehmen.

Diese Arbeit ist als Dis­ser­ta­tion an der Uni Mün­ster ent­standen!

Lagerlöfs läsare: Allmänhetens brev till Selma Lagerlöf

Jen­ny Bergen­mar & Maria Karls­son
https://doi.org/10.22188/kriterium.39

Den här boken under­sök­er den uni­ka sam­ling med beva­rade brev från allmän­heten till Sel­ma Lager­löf skriv­na under peri­o­den 1891–1940. Tusen­tals män­niskor från oli­ka samhäll­skikt skrev till henne för att berät­ta om sina liv och om sin läs­ning. Hur använde de lit­ter­a­turen? Och hur upp­fat­tades Sel­ma Lager­löf i en tid präglad av förän­dringar?

This book inves­ti­gates a unique col­lec­tion of let­ters: the many thou­sands of let­ters to Sel­ma Lager­löf from the pub­lic. Dur­ing 1891 to 1940 peo­ple from all lay­ers of soci­ety wrote to the famous author about their lives, and about their read­ing of her nar­ra­tives. How did these peo­ple use lit­er­a­ture, and how did they view the author, Sel­ma Lager­löf, in a time of change?

The Prosimetrum of the Íslendingasögur: Aesthetic and Narrative Effects

Bryn­ja Þorgeirs­dót­tir, Ste­fanie Grop­per, Judy Quinn & Alexan­der Wil­son (Hrsg.)
https://doi.org/10.1515/9783111280325

Verse quo­ta­tion is intrin­sic to the lit­er­ary style of the medieval Ice­landic cor­pus of Íslendin­gasögur (sagas of Ice­landers), one of the most impor­tant ver­nac­u­lar lit­er­ary gen­res of the Euro­pean Mid­dle Ages. The essays col­lect­ed in this vol­ume demon­strate that the com­bi­na­tion of prose and verse con­sti­tutes a dis­tinc­tive lit­er­ary aes­thet­ic, and that in the medieval Ice­landic lit­er­ary tra­di­tion, it was not a ques­tion of choos­ing between prose and verse as the vehi­cle for sto­ries about the foun­da­tion­al gen­er­a­tions of set­tlers on the island, but of com­bin­ing both modes to forge the unique lit­er­ary form of the saga. Verse quo­ta­tion has always been recog­nised as an impor­tant aspect of the Íslendin­gasögur, but to date, the sig­nif­i­cance of verse to the aes­thet­ic of the nar­ra­tive has main­ly been explored with ref­er­ence to the sub-genre of the skál­dasögur (sagas of poets), in which the pro­por­tion of verse to prose is at its high­est.

The con­tri­bu­tions to the vol­ume analyse the Íslendin­gasögur as prosimetrum – that is, they treat the com­bi­na­tion of verse and prose as a salient gener­ic and aes­thet­ic fea­ture of this body of sagas. The con­trib­u­tors are lead­ing schol­ars in the field of Old Norse stud­ies, and their work rep­re­sents cur­rent research trends in the UK, USA, Ice­land, Den­mark, and Ger­many. Their inno­v­a­tive approach­es will enable a bet­ter under­stand­ing on the lit­er­ary mode of the cor­pus as a whole, as well as pro­duc­ing fresh insights into the com­po­si­tion­al habits of the (anony­mous) authors of indi­vid­ual sagas. 

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Kennen Sie schon … den Dialäktatlas?

Nein, das ä ist kein Tippfehler, denn: Es geht um einen schweiz­er Atlas!

Sprichst du noch so wie deine Grossel­tern? Der neue Dialäk­tat­las zeigt auf, wie sich die schweiz­erdeutschen Dialek­te in den let­zten Jahrzehn­ten verän­dert haben. In ein­er Kom­bi­na­tion von tra­di­tioneller Feld­forschung und mod­er­nen Tech­nolo­gien wie Smart­phone-Apps und Zoom wur­den Sprach­dat­en von über 1000 Per­so­n­en von Basel bis Bosco / Gurin und von Salgesch bis Diepold­sau gesam­melt und analysiert. Wie haben sich Aussprache, Wörter, Gram­matik und die Sprache im All­t­ag verän­dert? Welche Unter­schiede gibt es zwis­chen den Regio­nen und Gen­er­a­tio­nen? In über 500 Karten wer­den 166 Phänomene fundiert und zugle­ich leicht ver­ständlich vorgestellt. So öffnet der Dialäk­tat­las ein Fen­ster zur Vielfalt und zum Wan­del der Dialek­t­land­schaft des Schweiz­erdeutschen.

Zum wis­senschaftlichen SNF-Pro­jekt, aus dem der Dialäk­tat­las ent­standen ist, siehe www.sdats.ch.

Auf der Web­site zum Atlas find­en Sie neben den Down­loads der Open-Access-Fas­sung des Gesamtwerkes und der Karten auch die Audio-Dateien, auf die im Atlas Bezug genom­men wird.

Seit Novem­ber 2024 ist auch eine gedruck­te Fas­sung erhältlich; ein Exem­plar ist für unsere Bib­lio­thek im Vom-Stein-Haus bestellt.

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Open-Access-Bücher zu den Digital Humanities

In der let­zten Zeit sind u.a. diese frei ver­füg­baren Titel erschienen:

Digital Culture and the Hermeneutic Tradition: Suspicion, Trust, and Dialogue

Inge van de Ven & Lucie Chateau
https://doi.org/10.4324/9781003372790

In our infor­ma­tion age, decid­ing what sources and voic­es to trust is a press­ing mat­ter. There seems to be a sur­plus of both trust and dis­trust in and on plat­forms, both of which often amount to hav­ing your mind­set remain the same. Can we move beyond this dichoto­my toward new forms of inter­sub­jec­tive dia­logue? This book reval­u­ates the hermeneu­tic tra­di­tion for the dig­i­tal con­text. Today, hermeneu­tics has migrat­ed from a range of aca­d­e­m­ic approach­es into a pletho­ra of prac­tices in dig­i­tal cul­ture at large. We pro­pose a ‘scaled read­ing’ of such prac­tices: a recon­fig­u­ra­tion of the hermeneu­tic cir­cle, using dif­fer­ent tools and tech­niques of read­ing. We demon­strate our dig­i­tal-hermeneu­tic approach through case stud­ies includ­ing tox­ic depres­sion memes, the John­ny Depp/Amber Heard tri­al, and r/changemyview. We cov­er three dimen­sions of hermeneu­tic prac­tice: sus­pi­cion, trust, and dia­logue. This book is essen­tial read­ing for (under)graduate stu­dents in dig­i­tal human­i­ties and lit­er­ary stud­ies.

Digital Humanities in precarious times

Mir­na Nel, Phil van Schalk­wyk, Abio­dun Salawu, Gilbert Mot­saathebe, Gus­tav But­ler (Hrsg.)
https://doi.org/10.4102/aosis.2024.BK466

In a mod­ern and fast-evolv­ing tech­no­log­i­cal world, pre­car­i­ty has become more notable. Dig­i­tal trans­for­ma­tion has ush­ered in an era of ‘datafi­ca­tion’, pro­found­ly impact­ing soci­eties and indi­vid­u­als in such a way that there are emerg­ing com­plex­i­ties and poten­tial vul­ner­a­bil­i­ties in our inter­ac­tions with tech­nol­o­gy. Thus, it is cru­cial that the Human­i­ties sub­jects focus on human beings, their cul­ture and val­ues.

This book focus­es on the chal­lenges and oppor­tu­ni­ties expe­ri­enced in the Dig­i­tal Human­i­ties. The main the­sis of this book is on Dig­i­tal Human­i­ties in pre­car­i­ous times, while also report­ing on top­ics and research meth­ods in a vari­ety of Human­i­ties sub­ject fields. Dig­i­tal Human­i­ties is a dynam­ic mul­ti­dis­ci­pli­nary, inter­dis­ci­pli­nary and trans­dis­ci­pli­nary field that encom­pass­es a wide array of dis­ci­plines, method­olo­gies and approach­es. It rep­re­sents a fusion of com­pu­ta­tion­al meth­ods with human­is­tic inquiry, lever­ag­ing tech­nol­o­gy to explore and analyse var­i­ous facets of human cul­ture, soci­ety and his­to­ry.

At its core, this field’s nature allows schol­ars from diverse back­grounds – includ­ing lit­er­a­ture, his­to­ry, lin­guis­tics, cul­tur­al stud­ies and more – to col­lab­o­rate and engage in inno­v­a­tive research projects that tran­scend tra­di­tion­al dis­ci­pli­nary bound­aries. All the chap­ters in this book rep­re­sent a schol­ar­ly dis­course and pro­vide orig­i­nal research, they are based on dif­fer­ent method­olo­gies rang­ing from an inter­dis­ci­pli­nary approach, a philo­soph­i­cal desk study, case stud­ies, qual­i­ta­tive stud­ies and a semi-struc­tured sur­vey.

The Hybrid Face: Paradoxes of the Visage in the Digital Era

Mas­si­mo Leone (Hrsg.)
https://doi.org/10.4324/9781003380047

This orig­i­nal and inter­dis­ci­pli­nary vol­ume explores the con­tem­po­rary semi­otic dimen­sions of the face from both sci­en­tif­ic and socio­cul­tur­al per­spec­tives, putting for­ward sev­er­al tra­di­tions, aspects, and signs of the human utopia of cre­at­ing a hybrid face.

The book semi­ot­i­cal­ly delves into the mul­ti­fac­eted realm of the dig­i­tal face, explor­ing its bio­log­i­cal and social func­tions, the con­cept of masks, the impact of COVID-19, AI sys­tems, dig­i­tal por­trai­ture, sym­bol­ic faces in films, viral com­mu­ni­ca­tion, alien depic­tions, per­son­hood in video games, online inti­ma­cy, and dig­i­tal memo­ri­als. The human face is increas­ing­ly liv­ing a life that is not only that of the bio­log­i­cal body but also that of its dig­i­tal avatar, spread through a myr­i­ad of new chan­nels and trans­formable through fil­ters, post-pro­duc­tions, dig­i­tal cos­met­ics, all the way to the cre­ation of deep­fakes. The dig­i­tal face express­es new and large­ly unknown mean­ings, which this book explores and ana­lyzes through an inter­dis­ci­pli­nary but sys­tem­at­ic approach.

The vol­ume will inter­est researchers, schol­ars, and advanced stu­dents who are inter­est­ed in dig­i­tal human­i­ties, com­mu­ni­ca­tion stud­ies, semi­otics, visu­al stud­ies, visu­al anthro­pol­o­gy, cul­tur­al stud­ies, and, broad­ly speak­ing, inno­v­a­tive approach­es about the mean­ing of the face in present-day dig­i­tal soci­eties.

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Kennen Sie schon … Feminae?

Diese Daten­bank, die von der Unibib­lio­thek der Uni­ver­sität Iowa gehostet wird, sam­melt Mate­ri­alen zu Frauen und Geschlechter­fra­gen im Mit­te­lal­ter:

What is Fem­i­nae?

Fem­i­nae: Medieval Women and Gen­der Index cov­ers jour­nal arti­cles, book reviews, and essays in books about women, sex­u­al­i­ty, and gen­der dur­ing the Mid­dle Ages. Because of the explo­sion of research in Women’s Stud­ies dur­ing the past two decades, schol­ars and stu­dents inter­est­ed in women dur­ing the Mid­dle Ages find an ever-grow­ing flood of pub­li­ca­tions.

Iden­ti­fy­ing rel­e­vant works in this mass of mate­r­i­al is fur­ther com­pli­cat­ed by the inter­dis­ci­pli­nary nature of much of the schol­ar­ship. In order to help researchers find cur­rent arti­cles and essays quick­ly and eas­i­ly, librar­i­ans and schol­ars began com­pil­ing the Fem­i­nae: Medieval Women and Gen­der Index in July 1996.

Books writ­ten by a sin­gle author are not indexed in Fem­i­nae; for these, check library cat­a­logs that have strong col­lec­tions in medieval stud­ies.

Neben ein­er ein­fachen und ein­er erweit­erten Suche gibt es auch den „Arti­cle of the Month“, die „Trans­la­tion of the Month“, das „Image of the Month“ sowie Spe­cial Fea­tures.

Wenn Sie Medi­en ken­nen, die in der Daten­bank noch fehlen, kön­nen Sie den Herausgeber:innen zur Ein­tra­gung melden.

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Kennen Sie schon … das d.a.i.?

Hin­ter der Abkürzung ste­ht das Deutsch-Amerikanis­che Insti­tut Tübin­gen:

Das d.a.i. ist ein bina­tionales Forum für den deutsch-amerikanis­chen Kul­tur­aus­tausch. Ob Lehrerin, Schülerin, Man­ag­erin, Wis­senschaftlerin oder ein­fach eine an Ameri­ka Inter­essierter – bei uns kön­nen Sie sich mit den Unter­schieden und Gemein­samkeit­en, der Kul­tur und der Sprache, der Gesellschaft und der Poli­tik bei­der Län­der auseinan­der­set­zen.

Das Deutsch-Amerikanis­che Insti­tut Tübin­gen fördert den Dia­log und die Fre­und­schaft zwis­chen Deutschen und Amerikaner*innen wie auch anderen Nation­al­itäten in Tübin­gen und der Welt.

Auf der Web­site find­en Sie zahlre­iche Infor­ma­tio­nen zu den Aktiv­itäten des d.a.i. wie das Ange­bot von Sprachkursen, USA- und Reise-Beratung und weit­eren Ver­anstal­tun­gen, sowie zu sein­er Geschichte.

Das Insti­tut ver­fügt zudem über eine Bib­lio­thek mit rund 12.000 Medi­en, und es ist auf ver­schiede­nen Sozialen Medi­en vertreten.

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Bayern2 radioWissen: „Ein großes Theater – Die Geschichte des Bolschoi in Moskau“

Logo Bayern2 bei Wikimedia Commons„Es gibt nur wenige Orte in der rus­sis­chen Haupt­stadt, die so sym­bol­isch aufge­laden und so eng mit der Geschichte Rus­s­lands und dem Geist Moskaus ver­bun­den sind, wie das Bolschoi-The­ater. Das klas­sizis­tis­che Gebäude wie das darin beherbergte Ensem­ble und seine Kun­st blick­en auf eine wech­selvolle Geschichte zurück.“
(Bay­ern 2, Julia Smil­ga)

Sie kön­nen die Sendung, die am 5.11.2024 auf Bay­ern 2 lief, über die Seite des BR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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38c3 – der Chaos Computer Club Congress

Man sieht das beleuchtete Logo des 38c3 auf einem Tisch, davor Kabel und verschiedene technische Geräte
Well­known­lamb­da, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wiki­me­dia Com­mons

Zwis­chen den Jahren find­et tra­di­tionell der Chaos Com­put­er Club Con­gress statt. Die 38. Aus­gabe des Kon­gress­es hat­te den Titel „Ille­gal Instruc­tions“. Der Kongress dreht sich um IT-The­men, aber es geht fast immer um den gesellschaftlichen Kon­text der Entwick­lun­gen. Auf dem Kongress sind so jedes Jahr auch span­nende Vorträge für Sozialwissenschaftler*innen zu find­en.


Alle Vorträge des Kon­gress­es sind auf https://media.ccc.de/c/38c3 zu find­en.

Hier ist eine kleine Auswahl an Vorträ­gen zum Rein­schnup­pern in das Ange­bot. Wenn im Bestand der ULB dazu Lit­er­atur zum Weit­er­lesen vorhan­den ist, gibt es einen Link zum Kat­a­log­Plus.

Der Ausgang des Hamburger Kongresszentrums mit beleuchtetem Einhorn, einer Art Diskokugel und Fahnen mit Aufdrucken.
Zeno4ever, CC BY 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by/4.0, via Wiki­me­dia Com­mons
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WDR ZeitZeichen zur Geburtsstunde des indischen Films mit dem Stummfilm „Raja Harishchandra“

Logo WDR bei Wikimedia Commons„Der Stumm­film „Raja Har­ishchan­dra“ über einen mythol­o­gis­chen König markiert den Beginn des indis­chen Kinos. 110 Jahre später ist Indi­en der wohl größte Film­pro­duk­tion­s­stan­dort der Welt.
Dadasa­heb Phalke ist ein Mann mit Visio­nen. Der Land­schafts­maler, Fotograf und Zauberkün­stler sieht 1911 einen franzö­sis­chen Stumm­film über das Leben von Jesus Chris­tus, der ihn elek­trisiert: Was, wenn statt Jesus die indis­chen Got­theit­en auf der Lein­wand erscheinen?
„Ich war von einem son­der­baren Zauber gepackt. Ich kaufte mir ein weit­eres Tick­et, um den Film noch ein­mal zu sehen. Dieses Mal fühlte ich, wie meine Vorstel­lungskraft auf der Lein­wand Gestalt annahm. Kön­nte das Wirk­lichkeit wer­den? Kön­nten wir, die Söhne Indi­ens, jemals indis­che Bilder auf der Lein­wand sehen?“ (Dadasa­heb Phalke)

Film­pi­onier gegen den Rat der Fre­unde
Dadasa­heb Phalke stört es, dass in Bom­bays Kinos nur aus­ländis­che Filme gezeigt wer­den. Er besorgt sich eine Kam­era und beschließt, selb­st einen Film zu drehen — obwohl ihn sog­ar seine besten Fre­unde für ver­rückt erk­lären. Seinen Stoff nimmt er aus dem indis­chen Nationale­pos „Mahab­hara­ta“.
Die Leg­ende über den aufrecht­en König Har­ishchan­dra ist in Indi­en äußerst beliebt. So wird Phalkes Stumm­film „Raja Har­ishchan­dra“ auch deshalb ein Erfolg, weil er zum ersten Mal eine Geschichte im Kino zeigt, die dem indis­chen Pub­likum ver­traut ist.

Geburtsstunde der indis­chen Fil­min­dus­trie
Schon die erste öffentliche Vorstel­lung am 3. Mai 1913 im Coro­na­tion Cin­e­ma in Bom­bay stößt auf so viel Begeis­terung, dass schnell weit­ere Kopi­en ange­fer­tigt wer­den. Die Vor­führung gilt als Beginn der indis­chen Fil­min­dus­trie, die schnell wächst und heute von der Anzahl der pro­duzierten Filme her als größte der Welt gilt.

Europäer und Amerikan­er ohne Inter­esse am indis­chen Pub­likum
Die Form, mythol­o­gis­che Stoffe in filmis­ch­er Form aufzu­bere­it­en, erweist sich als außeror­dentlich pop­ulär und erschließt ein Pub­likum, an dem die amerikanis­chen und europäis­chen Fil­min­dus­trien auch gar nicht so wahnsin­nig inter­essiert ist, erk­lärt Vinzenz Hedi­ger, Pro­fes­sor für Theater‑, Film und Medi­en­wis­senschaften an der Goethe-Uni­ver­sität Frank­furt.

Indis­che Filme wer­den qui­etschbunte Wun­dertüten
Dadasa­heb Phalke selb­st dreht noch rund hun­dert weit­ere Streifen zu mythol­o­gis­chen The­men. In den 1920er-Jahren entste­hen allerd­ings zunehmend andere Gen­res — und das indis­che Kino wird kom­merzieller.
Mit dem Ton­film kom­men die Songs und Tanzein­la­gen dazu, die auch das indis­che The­ater prä­gen. Außer­dem spie­len von Anfang an die neun Rasas aus der klas­sis­chen Ästhetik eine Rolle: Jedes Werk soll Liebe, Humor, Pathos, Tapfer­keit, Wut, Schreck­en, Abscheu, Wun­der­sames und Fried­volles enthal­ten. So sind indis­che Filme oft qui­etschbunte Wun­dertüten mit emo­tionalen Berg- und Tal­fahrten.

Viel mehr als nur „Bol­ly­wood“
Der Begriff „Bol­ly­wood“, der sich aus Bom­bay und Hol­ly­wood zusam­menset­zt und meist für bon­bon­bunte Romanzen mit Gesangs- und Tanzein­la­gen ver­wen­det wird, ist in Indi­en allerd­ings nicht son­der­lich beliebt. Und er wird auch der Vielfalt der indis­chen Film­pro­duk­tion nicht gerecht.“
(WDR, Chris­tiane Kop­ka, Mat­ti Hesse)

Sie kön­nen die Sendung, die am 3.5.2023 in der Rei­he „ZeitZe­ichen“ lief, über die Seite des WDR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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WDR ZeitZeichen zu Heiner Müller

Logo WDR bei Wikimedia Commons„Der überzeugte DDR-Bürg­er Hein­er Müller war der per­son­ifizierte Wider­spruch. Ein intellek­tueller Genuss­men­sch, Zigar­ren­rauch­er, Whiskytrinker und uner­schrock­en­er Kri­tik­er des realen Sozial­is­mus. Aber auch eine Ram­p­en­sau, hofiert seit den 80er Jahren von den Feuil­letons und Talk­shows im West­en für seine abgründi­gen Kom­mentare: „Ich sage alles, nur nicht, was ich denke“.
Hein­er Müller, 1929 in Sach­sen geboren, zählte zu den bedeu­tend­sten deutschsprachi­gen Dra­matik­ern der zweit­en Hälfte des 20. Jahrhun­derts. Daneben arbeit­ete er als Dra­maturg, Regis­seur und zulet­zt als Inten­dant des Berlin­er Ensem­bles.
In seinen Stück­en erzählte er von den Brüchen und Wider­sprüchen in der DDR und den Hoff­nun­gen auf eine bessere Zukun­ft. Als ihn das in Kon­flikt mit der Kul­tur­bürokratie brachte, ver­legte er sich auf die Bear­beitung antik­er und his­torisch­er Stoffe. Er wollte keinen fröh­lichen Applaus, son­dern das Pub­likum ver­stören.
Hein­er Müller, „der Wan­der­er zwis­chen den Wel­ten“, starb 1995 an Krebs. Für die einen „der rote Riese“, für andere der „Ober­lehrer und Visionär“, gle­ichgültig ließ er nie­man­den. Die Toten­feier für ihn im vollbe­set­zen Berlin­er Ensem­ble war ein Ereig­nis.“

(WDR, Hei­de Soltau, Ronald Feisel)

Sie kön­nen die Sendung, die am 30.12.2020 in der Rei­he „ZeitZe­ichen“ lief, über die Seite des WDR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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New Books Network Podcast: „Because Internet“

Im New Books Net­work Pod­cast in der Rei­he „Lan­guage on the Move“ sprach Gretchen McCul­loch im Juni 2024 über ihre Forschung rund um Sprache & Inter­net:

Brynn Quick speaks with best-sell­ing author and lin­guist Gretchen McCul­loch about her 2019 New York Times best­selling book Because Inter­net: Under­stand­ing the New Rules of Lan­guage (River­head Books, 2020). Gretchen has writ­ten a Res­i­dent Lin­guist col­umn at The Toast and Wired. She is also the co-cre­ator of Lingth­u­si­asm, a wild­ly pop­u­lar pod­cast that’s enthu­si­as­tic about lin­guis­tics.

Because Inter­net is for any­one who’s ever puz­zled over how to punc­tu­ate a text mes­sage or won­dered where memes come from. It’s the per­fect book for under­stand­ing how the inter­net is chang­ing the Eng­lish lan­guage, why that’s a good thing, and what our online inter­ac­tions reveal about who we are.

For addi­tion­al resources, show notes, and tran­scripts, go here.

Das Buch „Because Inter­net“ ist unter der Sig­natur 3K 85818 bei uns ver­füg­bar.

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BBC Radio 4 „In our time“: „Little Women“

Logo BBC bei Wikimedia Commons„Melvyn Bragg and guests dis­cuss Louisa May Alcott’s 1868 nov­el, cred­it­ed with start­ing the new genre of young adult fic­tion. When Alcott (1832–88) wrote Lit­tle Women, she only did so as her pub­lish­er refused to pub­lish her father’s book oth­er­wise and as she hoped it would make mon­ey. It made Alcott’s for­tune. This com­ing of age sto­ry of Meg, Jo, Beth and Amy March, each over­com­ing their own moral flaws, has delight­ed gen­er­a­tions of read­ers and was so pop­u­lar from the start that Alcott wrote the sec­ond part in 1869 and fur­ther sequels and spin-offs in the com­ing years. Her work has inspired count­less direc­tors, com­posers and authors to make many reimag­ined ver­sions ever since, with the sis­ters played by film actors such as Kather­ine Hep­burn, Eliz­a­beth Tay­lor, Winona Ryder, Claire Danes, Kirsten Dun­st, Saoirse Ronan and Emma Wat­son.
With Brid­get Ben­nett (Pro­fes­sor of Amer­i­can Lit­er­a­ture and Cul­ture at the Uni­ver­si­ty of Leeds), Erin Forbes (Senior Lec­tur­er in African Amer­i­can and U.S. Lit­er­a­ture at the Uni­ver­si­ty of Bris­tol), and Tom Wright (Read­er in Rhetoric and Head of the Depart­ment of Eng­lish Lit­er­a­ture at the Uni­ver­si­ty of Sus­sex).“
(BBC)

Sie kön­nen die Sendung, die am 27.10.2024 in der Rei­he „In our time“ lief, über die Seite der BBC nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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Buntes aus Westfalen – „Tourette Syndrom verstehen und ganzheitlich behandeln“

In der Kat­e­gorie „Buntes aus West­falen“ bericht­en wir über (teils kuriose) Neuer­schei­n­un­gen, die wir als Lan­des­bib­lio­thek im Rah­men des Pflich­tex­em­plar­recht­es (das gibt es schon seit 1824!) als kosten­lose Belegex­em­plare aus west­fälis­chen Ver­la­gen und/oder Selb­stver­legern erhal­ten.

Aus dem Klap­pen­text:

Dieses Buch befasst sich mit dem Tourette-Syn­drom bei Kindern, Jugendlichen und Erwach­se­nen, dessen Diag­nos­tik und Ther­a­pie. Im Fokus ste­ht das Dilem­ma, dass die in den medi­zinis­chen Leitlin­ien emp­fohle­nen Medika­mente in Deutsch­land mehrheitlich als Off-Label-Pro­duk­te nicht für die Behand­lung zuge­lassen sind. Eben­so fehlt es oft an Spezial­is­ten und Behand­lungsplätzen für alter­na­tive Ther­a­piean­sätze. Fall­beispiele zeigen pos­i­tive Erfahrun­gen mit neuen medika­men­tösen und nicht-medika­men­tösen Behand­lun­gen sowie die aktuelle Recht­slage auf und die sich aus ihr ergebe­nen Antragsmöglichkeit­en für Men­schen mit Tourette. Das Buch bricht eine Lanze für die Betrof­fe­nen ein­er Erkrankung, die von der Gesund­heit­spoli­tik zumeist ignori­ert wird.

Zum Buch im ULB-Kat­a­log­Plus
Zum Buch auf der Ver­lags-Web­site