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Kennen Sie schon … diese französischen Podcasts zur Geschichte?

Das Blog Fran­co-Fil stellt in sein­er schö­nen Rei­he „Mittwochstipp“ in Folge 126 fünf Pod­casts vor:

Vielle­icht ist ja etwas für Sie dabei! 🙂

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Kennen Sie schon … Borealium?

Logo des Portals Borealium (https://borealium.org/en/) (Stand 18.11.2024)

Bore­al­i­um, her­aus­gegeben von den Arbeits­grup­pen Divvun and Giel­late­kno an der UiT The Arc­tic Uni­ver­si­ty of Nor­way in Trom­sø, ist ein Por­tal für Sprachtech­nolo­gie-Tools und ‑Ressourcen für kleine Sprachen in den nordis­chen Län­dern: Isländisch, Färöisch, Grön­ländisch, Kvenisch, Meänkieli und die samis­chen Sprachen.

Bore­al­i­um gath­ers all tools and lan­guage sup­port for small Nordic lan­guages in one place. One can search, choose a lan­guage below, or just explore every­thing avail­able: spelling check­ers, gram­mar check­ers, dic­tio­nar­ies, key­boards and more. Almost every­thing is for free, and built with open source.

ent­deckt im Nordeu­ropa-Blog

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WDR ZeitZeichen zu Klara Blum

Logo WDR bei Wikimedia Commons„Eine Begeg­nung mit Langzeitwirkung: 1937 ver­liebt sich die Schrift­stel­lerin Klara Blum, doch ihr Geliebter ver­schwindet. Sie sucht ihn ihr Leben lang – sog­ar in Chi­na.
Zwölf Wochen – Mund an Mund und Stirn an Stirn – sah ich ein Split­ter Glück die Zukun­ft weben.“ 1947 schreibt die Schrift­stel­lerin Klara Blum in Paris ein Gedicht über ihre große Liebe. Sie hat im Novem­ber 1937 in Moskau den chi­ne­sis­chen The­ater­regis­seur Zhu Xiangcheng ken­nen­gel­ernt. Eine inten­sive, kurze Beziehung. Mitte April 1938 ver­schwindet Zhu spur­los. Sei­ther sucht sie ihn.
Klara Blum ist die Tochter eines jüdis­chen Guts­be­sitzers, die am 27. Novem­ber 1904 in Czer­nowitz geboren wird. Damals gehört die Stadt noch zu Öster­re­ich-Ungarn. Mit etwa neun Jahren zieht sie mit ihrer Mut­ter nach Wien, wo sie aufwächst und Psy­cholo­gie studiert. Danach arbeit­et sie als Pri­vatlehrerin und Jour­nal­istin.

Suche in der Sow­je­tu­nion
1929 tritt Klara Blum zunächst in die SPÖ ein. Später wird sie Kom­mu­nistin. 1933 macht sie bei einem Wet­tbe­werb der „Inter­na­tionalen Vere­ini­gung Rev­o­lu­tionär­er Schrift­steller“ mit – und gewin­nt ein Reis­es­tipendi­um für die Sow­je­tu­nion.
Aus den geplanten zwei Monat­en wer­den am Ende elf Jahre. Nach­dem ihr chi­ne­sis­ch­er Geliebter ver­schwun­den ist, sucht sie ihn zunächst erfol­g­los in der Sow­je­tu­nion. Auf­grund der stal­in­is­tis­chen Säu­berun­gen darf sie wed­er schreiben noch das Land ver­lassen. Erst nach dem Zweit­en Weltkrieg gelangt sie nach Frankre­ich.

Chi­ne­sis­che Staats­bürg­erin
Anfang August 1947 kann Klara Blum endlich weit­er nach Chi­na reisen, wo sie ihren Geliebten ver­mutet. Das jüdis­che Hil­f­skomi­tee in Paris hat ihr die Schiff­s­pas­sage spendiert. Vier Wochen später trifft sie mit­tel­los in Shang­hai ein.
Sie kann an der Uni­ver­sität Deutsch unter­richt­en, par­al­lel dazu arbeit­et sie an ihrem Buch „Der Hirte und die Weberin“. Der Roman, der an ihre Beziehung mit Zhu angelehnt ist, erscheint 1951 in der DDR. Drei Jahre später wird Klara Blum chi­ne­sis­che Staats­bürg­erin.

Geliebter mit Fam­i­lie
1957 wird sie von Nanking, wo sie einige Jahre gelehrt hat, nach Kan­ton ver­set­zt. Die Anhän­gerin Mao Zedongs schreibt weit­er­hin Gedichte und Erzäh­lun­gen, über­set­zt chi­ne­sis­che Lyrik ins Deutsche.
Der­weil recher­chiert sie weit­er und erfährt, dass Zhu bere­its ver­heiratet war und Kinder hat­te, als er in die Sow­je­tu­nion ging. Aber bis zu ihrem Tod in Guangzhou am 4. Mai 1971 find­et sie nicht her­aus, was aus ihm gewor­den ist.
Später stellt sich her­aus: Zhu wurde 1938 von KGB ver­haftet und zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Er starb 1943 in einem Arbeit­slager – während Klara Blum noch in Moskau war.“
(WDR, Andrea Kath, Hilde­gard Schulte)

Sie kön­nen die Sendung, die am 4.5.2021 in der Rei­he „ZeitZe­ichen“ lief, über die Seite des WDR nach­hören oder als Audio­datei herun­ter­laden.

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New Books Network Podcast: „The Blind Storyteller: How We Reason about Human Nature“

Das Buch „The Blind Sto­ry­teller: How We Rea­son about Human Nature“ von Iris Berent wurde am 11.8.224 im New Books Net­work Pod­cast vorgestellt:

Do new­borns think-do they know that ‚three‘ is greater than ‚two‘? Do they pre­fer ‚right‘ to ‚wrong‘? What about emo­tions – do new­borns rec­og­nize hap­pi­ness or anger? If they do, then how are our inborn thoughts and feel­ings encod­ed in our bod­ies? Could they per­sist after we die? Going all the way back to ancient Greece, human nature and the mind-body link are the top­ics of age-old schol­ar­ly debates. But laypeo­ple also have strong opin­ions about such mat­ters. Most peo­ple believe, for exam­ple, that new­born babies don’t know the dif­fer­ence between right and wrong-such knowl­edge, they insist, can only be learned. For emo­tions, they pre­sume the oppo­site-that our capac­i­ty to feel fear, for exam­ple, is both inborn and embod­ied. These beliefs are sto­ries we tell our­selves about what we know and who we are. They reflect and influ­ence our under­stand­ing of our­selves and oth­ers and they guide every aspect of our lives. In a twist that could have come out of a Greek tragedy, Berent pro­pos­es that our errors are our fate. These mis­takes emanate from the very prin­ci­ples that make our minds tick: our blind­ness to human nature is root­ed in human nature itself. 

An intel­lec­tu­al jour­ney that draws on phi­los­o­phy, anthro­pol­o­gy, lin­guis­tics, cog­ni­tive sci­ence, and Berent’s own cut­ting-edge research, The Blind Sto­ry­teller: How We Rea­son about Human Nature (Oxford UP, 2020) grap­ples with a host of provoca­tive ques­tions, from why we are so infat­u­at­ed with our brains to what hap­pens when we die. The end result is a star­tling new per­spec­tive on our human­i­ty.

You can find Dr. Berent on Twit­ter at @berent_iris

Das Buch ist bei uns als eBook ver­füg­bar.

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Kennen Sie schon … den Podcast „Schlicht & Einfach Mittelalter“?

Der englis­che Stamm­baum „Aethelred bis William der Erober­er“ aus der Bilder­samm­lung zum Pod­cast

Das englis­che Mit­te­lal­ter war voller faszinieren­der Per­sön­lichkeit­en.
„Schlicht und Ein­fach Mit­te­lal­ter“ erzählt ihre Geschichte, ver­ständlich und unter­halt­sam.

Unter diesem Mot­to sind in zwei Teilen – „Eng­land im Hochmit­te­lal­ter“ & „Eng­land im Spät­mit­te­lal­ter“ – bere­its über 100 Fol­gen erschienen.
Unter @SuE_Mittelal­ter gibt es auch einen Twit­ter-/X‑Ac­count

ent­deckt bei wissenschaftspodcasts.de

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Aus unseren Neuerwerbungen – Slavistik 2024.12

Über Gott und mit Gott sprechen – Zwis­chen Rus­sisch und Kirchenslavisch: Zur Sprache der christlichen Mys­tik im Rus­s­land der Neuzeit
BuchcoverDas The­ma der christlichen Mys­tik ist seit­ens der Kirchengeschichte rel­a­tiv gut erforscht, in der Slav­is­tik ist es dage­gen ein Novum. Das 18. Jahrhun­dert im Rus­s­land der Neuzeit ist in dieser Beziehung nicht nur aus religiös-philosophis­chen, son­dern speziell aus sprach- und kul­tur­poli­tis­chen sowie lin­guis­tis­chen Grün­den von beson­derem Inter­esse, da in den Tex­ten, die nach ein­er geeigneten Sprache für ein Gespräch mit Gott und über Gott suchen, sich die sprach­lichen ­Vari­anten abspie­len, die für die Her­aus­bil­dung der rus­sis­chen Standard­sprache entschei­dend sind. Das vor­liegende Buch unter­sucht die im 18. Jahrhun­dert ent­stande­nen mehrfachen Über­set­zun­gen ins Rus­sis­che von zwei mys­tis­chen Werken – dem Cor­pus Are­opagiticum und der Vier Büch­er vom wahren Chris­ten­tum von Johann Arndt.
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The Eisen­stein Uni­verse
BuchcoverOver the decades since he was first hailed by crit­ics and film­mak­ers around the world, Sergei Eisen­stein has assumed many iden­ti­ties. Orig­i­nal­ly cast as a prophet of rev­o­lu­tion and the mae­stro of mon­tage, and lat­er seen as both a vic­tim of and apol­o­gist for Stalin’s tyran­ny, the scale and impact of Eisenstein’s lega­cy has con­tin­ued to grow. If ear­ly research on Eisen­stein focused on his direc­to­r­i­al work – from the leg­endary Bat­tle­ship Potemkin and Octo­ber to the still-con­tro­ver­sial Ivan the Ter­ri­ble – with time schol­ars have dis­cov­ered many oth­er aspects of his mul­ti­far­i­ous out­put.
In recent years, mul­ti­me­dia exhi­bi­tions, access to his vast archive of draw­ings, and pub­li­ca­tion of his pre­vi­ous­ly cen­sored the­o­ret­i­cal writ­ings have cast Eisen­stein in a new light. Deeply engaged with some of the lead­ing thinkers and artists of his own time, Eisen­stein remains a focus for many of their suc­ces­sors, con­test­ed as well as revered. Over half a cen­tu­ry since his death in 1948, an ambi­tious trea­tise that he hoped would be his major lega­cy, Method, has final­ly been pub­lished. Eisenstein’s life­long search for an under­ly­ing uni­ty that would link archa­ic art with film’s moder­ni­ty, indi­vid­u­als with their his­toric com­mu­ni­ties, and humans as a species with the uni­verse, may have more appeal than ever today. And among his many thwart­ed film projects, those set in Mex­i­co and what were once the Sovi­et Cen­tral Asian republics reveal com­plex and still-intrigu­ing realms of spec­u­la­tion.
In this ground-break­ing col­lec­tion, six­teen inter­na­tion­al schol­ars explore Eisenstein’s pre­scient engage­ment with aes­thet­ics, anthro­pol­o­gy and psy­chol­o­gy, his roots in diverse philo­soph­i­cal tra­di­tions, and his gen­der pol­i­tics. What emerges has sur­pris­ing rel­e­vance to con­tem­po­rary media archae­ol­o­gy, inter­me­di­al­i­ty, cog­ni­tive sci­ence, eco-crit­i­cism and queer stud­ies, as well as con­firm­ing Eisenstein’s pres­tige with­in present-day film and audio­vi­su­al media.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Romanistik 2024.12

Dif­fer­en­tial object mark­ing in romance: towards microvari­a­tion
BuchcoverDif­fer­en­tial mark­ing as applied to direct objects has long been dis­cussed as one of the char­ac­ter­iz­ing traits of many Romance lan­guages. There is, how­ev­er, wide con­sen­sus that a detailed inves­ti­ga­tion into the nature of this phe­nom­e­non rais­es numer­ous chal­lenges both at the empir­i­cal and the­o­ret­i­cal lev­el. Many ques­tions are still being raised regard­ing which pre­cise mor­pho-syn­tac­tic strate­gies count as dif­fer­en­tial object mark­ing, whether the data can be uni­fied, and, sub­se­quent­ly, how they are to be uni­fied for­mal­ly and the­o­ret­i­cal­ly. Addi­tion­al­ly, a thor­ough inves­ti­ga­tion of this phe­nom­e­non is still need­ed for many Romance lan­guages and espe­cial­ly at the micro-vari­a­tion lev­el.
This vol­ume brings togeth­er orig­i­nal papers address­ing var­i­ous aspects of dif­fer­en­tial object mark­ing in Romance lan­guages, focus­ing on micro-vari­a­tion, from both a descrip­tive and for­mal per­spec­tive, touch­ing on diachrony, lan­guage con­tact, syn­chrony, and using a large set of method­olo­gies.
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Die Gefahren der Inter­pre­ta­tion: Nähe- und Dis­tanz­ef­fek­te in Umber­to Ecos „Il pen­do­lo di Fou­cault“
Buchcover1988 veröf­fentlichte Umber­to Eco den metapo­et­is­chen Roman „Il pen­do­lo di Fou­cault“. Auch dieser begleit­et auf lit­er­arische Weise die semi­o­tis­che Arbeit von Eco. Von Bedeu­tung sind die Indika­toren der Post­mod­erne (von Eco in „Sul­la let­ter­atu­ra“ definiert): Meta­nar­ra­tiv­ität, Dialo­giz­ität, Dop­pelkodierung und inter­textuelle Ironie. Die semi­o­tis­che The­o­rie des Textver­ste­hens (dargestellt in „Opera aper­ta“ und „I lim­i­ti dell’interpretazione“) spiegelt sich in der Hand­lung wider.
Anhand von sieben Fig­uren wird analysiert, wie der Roman mit den per­sua­siv­en Ver­fahren von Nähe und Dis­tanz arbeit­et, um den Leser in das inter­pre­ta­torische Spiel mit Tex­ten und der Real­ität zu ver­wick­eln. Diese sieben Fig­uren posi­tion­ieren sich unter­schiedlich zur Frage der Inter­pre­ta­tion.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Sprachen und Kulturen Asiens, Afrikas und Ozeaniens 2024.12

Per­sian and Ara­bic lit­er­ary com­mu­ni­ties in the sev­en­teenth cen­tu­ry migrant poets between Ara­bia, Iran and India
BuchcoverA wealth of schol­ar­ship has high­light­ed how com­mer­cial, polit­i­cal and reli­gious net­works expand­ed across the Ara­bi­an Sea dur­ing the sev­en­teenth cen­tu­ry, as mer­chants from South Asia trad­ed goods in the ports of Yemen, noble­men from Safavid Iran estab­lished them­selves in the courts of the Mughal Empire, and schol­ars from across the region came togeth­er to debate the Islam­ic sci­ences in the Ara­bi­an Peninsula’s holy cities of Mec­ca and Med­i­na. This book demon­strates that the glob­al­is­ing ten­den­cy of migra­tion cre­at­ed world­ly lit­er­ary sys­tems which linked Iran, India and the Ara­bi­an Penin­su­la through the pro­duc­tion and cir­cu­la­tion of clas­si­ciz­ing Ara­bic and Per­sian poet­ry. By close read­ing over sev­en­ty unstud­ied man­u­scripts of sev­en­teenth-cen­tu­ry Ara­bic and Per­sian poet­ry that have remained hid­den on the shelves of libraries in India, Iran, Turkey and Europe, the book exam­ines how migrant poets adapt­ed shared poet­ic forms, imagery and rhetoric to engage with their inter­locu­tors and cre­ate com­mu­ni­ties in the cities where they set­tled. The book begins by recon­struct­ing over­ar­ch­ing pat­terns in the move­ment of over a thou­sand authors, and the eco­nom­ic basis for their migra­tion, before focus­ing on six case stud­ies of lit­er­ary com­mu­ni­ties, which each rep­re­sent a dif­fer­ent loca­tion in the cir­cu­la­to­ry sys­tem of the Ara­bi­an Sea. In so doing, the book demon­strates the plu­ral­i­ty of sev­en­teenth-cen­tu­ry aes­thet­ic move­ments, a diver­si­ty which lat­er nation­alisms pur­pose­ful­ly sim­pli­fied and mis­read.
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Robert van Gulik and His Chi­nese Sher­lock Holmes: The Glob­al Trav­els of Judge Dee
BuchcoverIn the post-war mid-cen­tu­ry Robert van Gulik pro­duced a series of sto­ries set in Impe­r­i­al Chi­na and fea­tur­ing a Chi­nese Judge: Judge Dee. This book exam­ines the author’s unprece­dent­ed effort in hybri­dis­ing two het­eroge­nous crime writ­ing tra­di­tions – tra­di­tion­al Chi­nese gong’an (court-case) fic­tion and its Anglo-Amer­i­can coun­ter­part – bring­ing to light how his fic­tion draws ele­ments from these two tra­di­tions for plots, nar­ra­tive fea­tures, visu­al images, and gen­der rep­re­sen­ta­tion.
Rely­ing on research on var­i­ous sources and lit­er­ary tra­di­tions, it pro­vides illu­mi­na­tion of the his­tor­i­cal con­texts, cen­tring on the cul­tur­al inter­ac­tion and con­nect­ed­ness that occurred dur­ing the mul­ti­di­rec­tion­al glob­al flows of the Judge Dee texts in both west­ern and Chi­nese mar­kets. This study con­tributes to cur­rent schol­ar­ship on crime fic­tion by ques­tion­ing its pre­dom­i­nant­ly Euro­cen­tric focus and the divi­sive post-colo­nial approach often adopt­ed in access­ing works con­cern­ing for­eign peo­ples and cul­tures.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Nordische Philologie 2024.12

Beyond bore­al­ism: new per­spec­tives on the north
BuchcoverMaybe ‘bore­al­ism’ could be a name for the South­ern pre­con­ceived ideas about those who live at North­ern lat­i­tudes? Thus writes promi­nent Nor­we­gian writer Kjar­tan Flogstad. Although not every­one may be read­i­ly famil­iar with ‘bore­al­ism’ as an expres­sion, most read­ers are like­ly to have engaged with the con­cept at one time or anoth­er. For many years, the bore­al has sparked the imag­i­na­tion of British audi­ences, and its pop­u­lar­i­ty con­tin­ues to flour­ish as con­tem­po­rary Nordic cul­tur­al waves make land­fall in the UK.
This vol­ume presents a range of new per­spec­tives on the Nordic region, as well as its myr­i­ad of influ­ences on its sur­round­ings. The fif­teen chap­ters in this pub­li­ca­tion show­case some of the best research being con­duct­ed by emerg­ing researchers in Britain on Nordic top­ics. Divid­ed into the­mat­ic sec­tions, these chap­ters cov­er every­thing from his­tor­i­cal nar­ra­tives to con­tem­po­rary cul­ture, with numer­ous oth­er ele­ments in between. As such, this vol­ume offers refresh­ing and alter­na­tive per­spec­tives on a diverse num­ber of sub­jects, whilst also mark­ing many research top­ics’ first appear­ance in pub­li­ca­tion. This book offers some­thing for every­one, be they stu­dents writ­ing essays or ful­ly-fledged aca­d­e­mics prepar­ing mono­graphs, and pro­vides a clear, con­cise point of entry for those curi­ous about any num­ber of Nordic issues.
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Der dänis­che Film
BuchcoverIn der Geschichte des dänis­chen Films lassen sich von der Stumm­filmzeit bis heute immer wieder inno­v­a­tive Pio­nier­ar­beit­en find­en, aber auch erfol­gre­iche Serien, skur­rile Komö­di­en und skan­dal­trächtige Psy­chodra­men.
Zu Beginn des 20. Jahrhun­derts gehörte Däne­mark zu den größten und inter­na­tion­al bedeu­tend­sten Film­na­tio­nen. Exper­i­mentelle Stumm­filme, in denen Jagd auf echte Tiere gemacht wird, prägten die ersten Jahrzehnte eben­so wie abend­fül­lende Romanzen, Sci­ence-Fic­tion- und Katas­tro­phen-Filme. Doch Qual­ität und Erfolg führten dazu, dass Regis­seure und Schaus­pielerin­nen nach Deutsch­land, Frankre­ich oder in die USA gin­gen, um Welt­stars zu wer­den – wie die leg­endäre Asta Nielsen in den 1910er Jahren. Die Geschichte des dänis­chen Films muss daher inter- oder transna­tion­al nachvol­l­zo­gen wer­den. Der Band erläutert diese Geschichte in ihren Grundzü­gen von 1896 bis in die Gegen­wart und stellt bedeu­tende Filme und Serien, ihre Entste­hungskon­texte wie auch ihre Regis­seurin­nen und Regis­seure vor, u. a. Ben­jamin Chris­tensen, Carl Theodor Drey­er, Lars von Tri­er und Susanne Bier.
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Aus unseren Neuerwerbungen – Germanistik 2024.12

Sprache als Musik? Die Normierung des Sprechens und die Dekla­ma­tions­be­we­gung um 1800
BuchcoverDass gedruck­te Lit­er­atur nicht in stum­mer Lek­türe zu rezip­ieren sei, son­dern erst im per­for­ma­tiv­en Modus der lebendi­gen Rede ihr ästhetis­ches Poten­tial voll ent­falte, ist eine Überzeu­gung, die um 1800 vielfach geäußert wird. In der vor­liegen­den Studie wird die deutschsprachige Dekla­ma­tions­be­we­gung erst­mals umfassend unter­sucht und, eine prax­e­ol­o­gis­che Per­spek­tive ein­nehmend, in ihre sozial­his­torischen und ästhetis­chen Kon­texte einge­bet­tet. ›Dekla­ma­tion um 1800‹ beze­ich­net eine im deutschsprachi­gen Raum flo­ri­erende lit­er­arische Bewe­gung, die sich von etwa 1770 bis in die 1830er Jahre hinein großer Beliebtheit erfreut. Dekla­ma­tion wird dabei zum Namen für eine beson­dere Form der Lit­er­aturper­for­mance, bei der gedruck­te Lit­er­atur nach bes­timmten ästhetis­chen Prinzip­i­en mündlich vor Pub­likum darge­boten wird. In stadt­bürg­er­lichen Salons, in Lesege­sellschaften oder aber als ›deklam­a­torisches Konz­ert‹ wird die ganze Band­bre­ite lit­er­arisch­er Gat­tun­gen deklamiert, vom Gedicht bis hin zu Prosa­tex­ten. Nicht zulet­zt wird die Dekla­ma­tions­be­we­gung aus­giebig pub­lizis­tisch begleit­et und es wer­den Ver­suche unter­nom­men, die Dekla­ma­tion als eine eigen­ständi­ge Kun­st­form kun­stäs­thetisch zu begrün­den. Die vor­liegende Studie unter­sucht die Dekla­ma­tions­be­we­gung ins­beson­dere vor dem Hin­ter­grund eines sich bilden­den Bürg­er­tums um 1800 und zeigt auf, dass das deklamierende Sprechen zu einem Vehikel bürg­er­lich­er Iden­titäts­bil­dung und zu einem Exper­i­men­tier­feld zur Einübung von Sprech­nor­men wird.
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Roman­tik im Real­is­mus: Trans­for­ma­tion eines lit­er­arischen Mod­ells bei Theodor Storm und Wil­helm Jensen
BuchcoverVer­wirrend, welt­fremd, krank – die Epoche des Real­is­mus begeg­net der Roman­tik mit schar­fer Kri­tik. Zugle­ich bleiben roman­tis­che Impulse wirk­sam und üben noch immer einen Ein­fluss auf den lit­er­arischen Real­is­mus aus. Am Beispiel der Schrift­steller Theodor Storm und Wil­helm Jensen wird diese ambiva­lente Ein­stel­lung zur Roman­tik nachgeze­ich­net. Im Zen­trum ste­ht dabei die Frage, inwieweit eine mod­ell­hafte Roman­tik Anpas­sun­gen an die Her­aus­forderun­gen des späteren 19. Jahrhun­derts erfährt. Anhand der Erzähl­prosa und Lyrik der bei­den Autoren Storm und Jensen wird aufgezeigt, wie in der vorge­blich gegen­ro­man­tis­chen, natur­wis­senschaftlich dominierten und weitläu­fig säku­lar­isierten Zeit des Real­is­mus weit­er­hin ein Sinns­tiftungs­bedürf­nis beste­ht, das zu Auseinan­der­set­zun­gen mit der Roman­tik führt. Die Studie stellt einen Beitrag zur deutschen Lit­er­aturgeschichte des 19. Jahrhun­derts sowie zur Geschichte der Roman­tikrezep­tion dar und bietet darüber hin­aus neue Inter­pre­ta­tio­nen zum Werk Theodor Storms. Mit Wil­helm Jensen wird zudem ein vergessen­er Erfol­gsautor für die Real­is­mus-Forschung wieder­ent­deckt.
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Open-Access-Bücher zu den Digital Humanities

In der let­zten Zeit sind u.a. diese frei ver­füg­baren Titel erschienen:

Digital Humanities Pedagogy: Practices, Principles and Politics

Brett D. Hirsch (Hrsg.)
https://doi.org/10.11647/OBP.0024

Aca­d­e­m­ic insti­tu­tions are start­ing to rec­og­nize the grow­ing pub­lic inter­est in dig­i­tal human­i­ties research, and there is an increas­ing demand from stu­dents for for­mal train­ing in its meth­ods. Despite the pres­sure on prac­ti­tion­ers to devel­op inno­v­a­tive cours­es, schol­ar­ship in this area has tend­ed to focus on research meth­ods, the­o­ries and results rather than crit­i­cal ped­a­gogy and the actu­al prac­tice of teach­ing.

The essays in this col­lec­tion offer a time­ly inter­ven­tion in dig­i­tal human­i­ties schol­ar­ship, bring­ing togeth­er estab­lished and emerg­ing schol­ars from a vari­ety of human­i­ties dis­ci­plines across the world. The first sec­tion offers views on the prac­ti­cal real­i­ties of teach­ing dig­i­tal human­i­ties at under­grad­u­ate and grad­u­ate lev­els, pre­sent­ing case stud­ies and snap­shots of the authors’ expe­ri­ences along­side mod­els for future cours­es and reflec­tions on ped­a­gog­i­cal suc­cess­es and fail­ures. The next sec­tion pro­pos­es strate­gies for teach­ing foun­da­tion­al dig­i­tal human­i­ties meth­ods across a vari­ety of schol­ar­ly dis­ci­plines, and the book con­cludes with wider debates about the place of dig­i­tal human­i­ties in the acad­e­my, from the field’s cul­tur­al assump­tions and social oblig­a­tions to its polit­i­cal visions.

Dig­i­tal Human­i­ties Ped­a­gogy broad­ens the ways in which both schol­ars and prac­ti­tion­ers can think about this emerg­ing dis­ci­pline, ensur­ing its ongo­ing devel­op­ment, vital­i­ty and long-term sus­tain­abil­i­ty.

Intelligent Computing for Cultural Heritage: Global Achievements and China’s Innovations

Xiaoguang Wang, Mar­cia Lei Zeng, Jin Gao, Ke Zhao (Hrsg.)
https://doi.org/10.4324/9781032707211

This book offers a glob­al per­spec­tive on the lat­est advance­ments and trends in dig­i­tal human­i­ties and intel­li­gent com­put­ing of cul­tur­al her­itage, cov­er­ing both aca­d­e­m­ic research and case stud­ies with­in cul­tur­al insti­tu­tions.

This edit­ed vol­ume brings togeth­er views and prac­tices from dif­fer­ent regions, includ­ing Asia, Europe, Africa, North Amer­i­ca, and Aus­tralia. It offers inno­v­a­tive approach­es and case stud­ies relat­ed to human­i­ties data and dig­i­tal meth­ods, with a focus on dig­i­tal human­i­ties research and ped­a­gogy and cul­tur­al her­itage organ­i­sa­tion and preser­va­tion, in par­tic­u­lar the devel­op­ment of dig­i­tal knowl­edge repos­i­to­ries and meth­ods for dig­i­tal intel­li­gence in cul­tur­al her­itage. Each case study high­lights unique cul­tur­al char­ac­ter­is­tics and aca­d­e­m­ic his­to­ries, result­ing in diverse devel­op­ment pri­or­i­ties and the­mat­ic direc­tions. How­ev­er, this diver­si­ty can also lead to imbal­ances and iso­la­tion with­in the field. To gain a bet­ter under­stand­ing of the com­plex trends in the devel­op­ment of the dig­i­tal human­i­ties, this book offers valu­able insights from case stud­ies and research prac­tices, show­cas­ing glob­al con­tri­bu­tions from schol­ars and insti­tu­tions.

This title will appeal to schol­ars and stu­dents of dig­i­tal human­i­ties and infor­ma­tion sci­ence, par­tic­u­lar­ly those study­ing her­itage man­age­ment and intel­li­gent com­put­ing. Pro­fes­sion­als work­ing at the inter­sec­tion of tech­nol­o­gy and cul­tur­al her­itage will also find this book of great inter­est.

The 3 Dimensions of Digitalised Archaeology

Mar­co Hostet­tler, Anja Buh­lke, Clara Drum­mer, Lea Emmeneg­ger, Johannes Reich, Corinne Stähe­li (Hrsg.)
https://doi.org/10.1007/978–3‑031–53032‑6

This open access book aims to pro­vide an overview of state-of-the-art approach­es to 3D doc­u­men­ta­tion from a prac­ti­cal per­spec­tive and for­mu­late the most impor­tant areas for future devel­op­ments. Bring­ing togeth­er a wide range of case stud­ies, exam­ples of best prac­tice approach­es, work­flows, and first attempts to estab­lish sus­tain­able solu­tions to press­ing prob­lems, this book offers read­ers cur­rent prac­ti­cal advice on how to approach 3D archae­ol­o­gy and cul­tur­al her­itage.

Divid­ed into five parts, this book begins with an overview of 3D archae­ol­o­gy in its present state. It goes on to give insights into the devel­op­ment of the tech­nol­o­gy and recent cut­ting-edge appli­ca­tions. The next sec­tion iden­ti­fies cur­rent chal­lenges in 3D archae­ol­o­gy and then presents approach­es and solu­tions for data man­age­ment of a large num­ber of 3D objects and ways to ensure sus­tain­able solu­tions for the archiv­ing of the pro­duced data. This book will be of inter­est to researchers work­ing in the fields of archae­ol­o­gy, her­itage man­age­ment, and dig­i­tal human­i­ties in gen­er­al.

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Aus unseren Neuerwerbungen – Sprachen und Literaturen allgemein 2024.12

Kalen­dergeschichte, Fait Divers, Twit­ter: Zur Medi­enäs­thetik klein­er For­men
BuchcoverKalen­dergeschichte und Fait Divers als Aus­gangspunkt ein­er grundle­gen­den Reflex­ion auf die beson­dere Medi­enäs­thetik klein­er For­men. Vom Werbeslo­gan bis zur Twit­ter­nachricht – Kürze ist der Imper­a­tiv unser­er Zeit. Die Ästhetik des Schnellen, Ephemeren, Schnapp­schus­sar­ti­gen hat Kon­junk­tur. Und doch ste­ht sie zugle­ich in ein­er lan­gen Tra­di­tion. Aus­ge­hend von der beson­deren Poet­ik der Kalen­dergeschichte Johan Peter Hebels und der Faits Divers Félix Fénéons analysiert Fabi­an Gop­pel­sröder die spez­i­fis­che Medi­enäs­thetik klein­er For­men. Bei­de gewin­nen ihre beson­dere Poet­ik nicht allein aus Zeichen­zahl­stan­dards und Seit­enbeschränkun­gen, son­dern aus dem Spiel des Kleinen mit dem ihm ein­bet­ten­den Kon­text, aus dem sub­ver­siv­en Umgang mit den Gebrauchs- und Rezep­tion­srou­ti­nen ihres ›massen‹-medialen Fut­ter­als, dem Kalen­der und der Tageszeitung. Ana­log, so die These, ist die Ästhetik klein­er For­men über­haupt nie frei von dem sie ein­bet­ten­den jew­eili­gen Medi­um zu denken. Absolute Kürze gibt es nicht. Rel­a­tive Kürze aber man­i­festiert sich erst im Spiel mit den durch medi­ale Prak­tiken aufer­legten Vor­gaben und Beschränkun­gen. In unser­er auf Leis­tung und Effizienz gerichteten Gegen­wart birgt die kleine Form mithin nicht allein die Möglichkeit zu weit­er­er Opti­mierung, son­dern auch das Poten­zial ein­er ästhetis­chen Befra­gung der unser All­t­agshan­deln lei­t­en­den Par­a­dig­men.
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Gen­der Rep­re­sen­ta­tions in Com­mer­cials – Orig­i­nal and Trans­la­tion
BuchcoverWith­in the inter­dis­ci­pli­nary frame­work of gen­der, trans­la­tion, and adver­tis­ing, this study inves­ti­gates gen­der rep­re­sen­ta­tions of fic­tion­al char­ac­ters in orig­i­nal and trans­lat­ed audio­vi­su­al adver­tise­ments. Stavroula (Stave) Ver­gopoulou dis­cuss­es var­i­ous man­i­fes­ta­tions of sex­ism on ver­bal and/or non­ver­bal lev­els. She also explores the ways in which trans­la­tors can reduce or mit­i­gate lin­guis­tic sex­ism in adver­tis­ing trans­la­tion to fos­ter gen­der-fair lan­guage use. Her research draws on socio­cul­tur­al lin­guis­tics and par­tic­u­lar­ly on a social con­struc­tion­ist approach to gen­der iden­ti­ties.
The explo­ration of the relationship(s) of gen­der and adver­tis­ing and the dis­cus­sion of the key con­cept of trans­la­tion form the the­o­ret­i­cal basis for the empir­i­cal research work. For this, Eng­lish and Ger­man com­mer­cials from 2017 to 2020 have been exam­ined along with their Eng­lish, Ger­man, and Greek tar­get texts.
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Testzugriff: „Orlando“

Update 23.12.: Wir wer­den die Daten­bank min­destens für das Jahr 2025 lizen­zieren. –

Bis zum 2.1.2025 haben wir Zugriff auf die Daten­bank „Orlan­do: Women’s Writ­ing in the British Isles from the Begin­nings to the Present“, eine umfan­gre­iche Textsamm­lung mit biografis­chen und bib­li­ografis­chen Infor­ma­tio­nen, Kon­text­ma­te­r­i­al und Chronolo­gien zu über 1300 über­wiegend britis­chen Schrift­stel­lerin­nen und Such­strate­gien zur Erforschung der Frauen­lit­er­atur aus ver­schiede­nen Per­spek­tiv­en.
Wir freuen uns auf Ihre Rück­mel­dung zum Ange­bot und zu Ihrem Bedarf daran über den Testzeitraum hin­aus unter test.zugriff@uni-muenster.de!

Orlan­do: Women’s Writ­ing in the British Isles from the Begin­nings to the Present is a textbase for research and dis­cov­ery.

As a new kind of his­to­ry of women’s writ­ing, it seeks to fur­ther the study and under­stand­ing of lit­er­a­ture, focus­ing par­tic­u­lar­ly on the part women have played in its devel­op­ment.

Our Orlan­do is a search­able textbase of born-dig­i­tal, orig­i­nal prose encod­ed by our col­lab­o­ra­tive team using our bespoke seman­tic markup that reflects our pri­or­i­ties in fem­i­nist lit­er­ary his­to­ry. It is full of inter­pre­tive infor­ma­tion on women, lit­er­a­ture, and cul­ture. At its core are doc­u­ments about authors’ lives and writ­ing, togeth­er with a great deal of con­tex­tu­al his­tor­i­cal mate­r­i­al on rel­e­vant sub­jects, such as edu­ca­tion, pol­i­tics, sci­ence, the law, and eco­nom­ics.

This is his­to­ry with a dif­fer­ence. Togeth­er with its lit­er­ary research, the Orlan­do Project has been con­duct­ing an exper­i­ment in dig­i­tal human­i­ties, look­ing for ways to exploit the pos­si­bil­i­ties of tech­nol­o­gy for inter­pre­tive and crit­i­cal schol­ar­ship. Orlan­do has been devel­oped to respond to the diverse needs and inter­ests of read­ers and schol­ars.

Orlan­do’s dif­fer­ences as lit­er­ary his­to­ry arise large­ly from its inte­gra­tion of read­able text and dig­i­tal struc­ture. That is why we call it a textbase rather than a data­base: it returns results in prose rather than in tab­u­lar form.

Its con­tent and means of deliv­ery are insep­a­ra­ble and essen­tial ele­ments of one project. They were built togeth­er by project mem­bers who col­lab­o­rat­ed with the needs of researchers, stu­dents, and the pub­lic in mind,making Orlan­do high­ly respon­sive to ques­tions its users ask. Its unique struc­ture and search­a­bil­i­ty allow users to exam­ine its infor­ma­tion and crit­i­cal com­ment in a wide range of con­fig­u­ra­tions and to remix them in new and cre­ative ways. Orlan­do is open to the serendip­i­ties of pro­duc­tive brows­ing, but it is also designed for searchers with spe­cif­ic agendas—that is, for respond­ing to pre­cise, com­plex ques­tions.

https://orlando.cambridge.org/about/introduction

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Aus unseren Neuerwerbungen – Anglistik 2024.12

Hybrid­i­ty in the lit­er­a­ture of medieval Eng­land
BuchcoverHybrid­i­ty in the Lit­er­a­ture of Medieval Eng­land offers a wide-rang­ing explo­ration of hybrid­i­ty in medieval Eng­lish lit­er­a­ture. Anx­i­ety about hybrid­i­ty sur­faces in char­ac­ters of mixed eth­nic iden­ti­ty in the romances. But anx­i­ety is found also in the inter­sec­tion of the nat­ur­al and the super­nat­ur­al and its site can be locat­ed inside the human body’s unsta­ble phys­i­cal frame, liv­ing and dead, as much as in the cul­tur­al and social forces at work upon the human body politic at large. Hybrid­i­ty is unlike oth­er con­structs of dif­fer­ence in that, while it is ground­ed in dif­fer­ence, hybrid­i­ty points toward same­ness. The four types of hybrid­i­ty stud­ied in medieval Eng­lish lit­er­a­ture show that hybrid­i­ty can resolve the prob­lems caused by dif­fer­ence. Under­stand­ing medieval hybrid­i­ty can help us to deal with our own con­tem­po­rary strug­gles with the mix­tures of our own lives and soci­eties.
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Der britis­che Film
BuchcoverVon Her­itage bis Hor­ror: Das Kino des Vere­inigten Kön­i­gre­ichs ist auch, aber nicht nur „im Geheim­di­enst Ihrer Majestät“ unter­wegs.
Mit dem britis­chen Film verbinden sich unzäh­lige Namen und Phänomene, die seinen Charak­ter im Lauf von rund 130 Jahren geprägt haben. Dazu gehören ein­flussre­iche Regis­seure von Alfred Hitch­cock bis Christo­pher Nolan und ikonis­che Fig­uren wie James Bond und Har­ry Pot­ter, eben­so Shake­speare-Adap­tio­nen, die Hor­ror­filme der Ham­mer Stu­dios oder die roman­tis­chen Komö­di­en von Richard Cur­tis. Als ›typ­isch britisch‹ gel­ten nicht nur Filme über die Monar­chie von Hein­rich VIII. bis Prinzessin Diana und das opu­lente Her­itage-Kino der 1980er Jahre, son­dern auch die real­is­tis­chen Sozial­dra­men von Ken Loach und Andrea Arnold oder die britisch-asi­atis­che Spielart des postkolo­nialen Films. Zudem haben immer wieder her­aus­ra­gende Einzelfilme aus britis­chen Stu­dios wichtige Beiträge zum inter­na­tionalen Kino geleis­tet. Der Band präsen­tiert einen Überblick zu dieser reich­halti­gen Filmgeschichte.
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Kennen Sie schon … “Radical Translations”?

Screenshot des Header-Bereichs der Website "Radical Translations" (https://radicaltranslations.org/) (Stand 23.10.2024)

Diese Plat­tform sam­melt unter dem Mot­to „The Trans­fer of Rev­o­lu­tion­ary Cul­ture between Britain, France and Italy (1789–1815)“ poli­tis­che Schriften rund um die Franzö­sis­che Rev­o­lu­tion:

The transna­tion­al cir­cu­la­tion of rad­i­cal ideas of equal­i­ty and rights has deeply shaped Euro­pean soci­eties since the rev­o­lu­tion­ary peri­od. This AHRC-fund­ed project repo­si­tions rev­o­lu­tion­ary trans­la­tors not as pas­sive col­lab­o­ra­tors of a pre­dom­i­nant­ly French rev­o­lu­tion­ary cul­ture but as activists seek­ing to spread rad­i­cal, demo­c­ra­t­ic ideas into new con­texts. Who were the mil­i­tant trans­la­tors? How did they trans­late? What can these trans­la­tions tell us about how a transna­tion­al rev­o­lu­tion­ary idiom was adapt­ed, resist­ed or reject­ed in the effort to cre­ate new polit­i­cal tools for action?

Sie kön­nen in den Dat­en stöbern, oder im Blog lesen, über­legen, ob eine der Ver­anstal­tun­gen des Pro­jek­t­teams für Sie inter­es­sant wäre – oder vielle­icht über eigene Über­set­zungs­beiträge nach­denken?

Das Blog Fran­co-Fil stellt die Plat­tform aus­führlich vor. Das Faz­it: „Ins­ge­samt han­delt es sich bei Rad­i­cal Trans­la­tions um eine gelun­gene Plat­tform, um Wirkungszusam­men­hänge und Ursachen der Franzö­sis­chen Rev­o­lu­tion bess­er zu ver­ste­hen.“