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Open-Access-Bücher zu den Digital Humanities

In der let­zten Zeit sind u.a. diese frei ver­füg­baren Titel erschienen:

Digital Humanities in the India Rim: Contemporary Scholarship in Australia and India

Hart Cohen / Ujjw­al Jana / Myra Gur­ney (Hrsg.)
https://doi.org/10.11647/OBP.0423

This var­ied col­lec­tion delves into illu­mi­nat­ing exam­ples of Dig­i­tal Human­i­ties research and prac­tice cur­rent­ly being under­tak­en by aca­d­e­mics in India and Aus­tralia, and seeks to under­stand the shared chal­lenges as well as the points of sim­i­lar­i­ty and dif­fer­ence between them. From the influ­ence of Net­flix on Inter­na­tion­al Rela­tions to con­tem­po­rary dig­i­tal adap­ta­tions of Mary Shelley’s Franken­stein, via detours into ero­bot­ics (empath­ic robots) and the cul­tur­al speci­fici­ty of online dat­ing, these essays con­vey the dis­tinc­tive breadth and imag­i­na­tion of research in this field.

Dig­i­tal Human­i­ties is a rel­a­tive­ly new dis­ci­pline in the India Rim, and this nov­el­ty has cre­at­ed space for inno­v­a­tive research ideas, as well as the use of tra­di­tion­al method­olo­gies and soft­ware in dif­fer­ent ways with­in these unique cul­tur­al spaces that could poten­tial­ly influ­ence how Dig­i­tal Human­i­ties is con­cep­tu­alised inter­na­tion­al­ly. For exam­ple, draw­ing on Indi­an clas­si­cal log­ic leads to nov­el designs and appli­ca­tions of com­pu­ta­tion.

This live­ly vol­ume offers a fresh look at the Dig­i­tal Human­i­ties and an impor­tant overview of the work tak­ing place in a region oth­er than the West­ern coun­tries that typ­i­cal­ly dom­i­nate the field. It has much to offer both expe­ri­enced researchers and those new to the Dig­i­tal Human­i­ties.

Kompendium Computational Theology, Band 1: Forschungspraktiken in den Digital Humanities / Introducing Digital Humanities to Theology

Christo­pher A. Nunn / Fred­erike van Oorschot (Hrsg.)
https://doi.org/10.11588/heibooks.1459 (deutsche Aus­gabe)
https://doi.org/10.11588/heibooks.1521 (englis­che Aus­gabe)

Band 1 des Kom­pendi­ums Com­pu­ta­tion­al The­ol­o­gy bietet nach ein­er aus­führlichen Begriff­s­geschichte zu Com­pu­ta­tion­al Human­i­ties und Com­pu­ta­tion­al The­ol­o­gy eine Vorstel­lung der ver­schiede­nen Forschung­sprak­tiken in den Dig­i­tal Human­i­ties. Renom­mierte Akteure der Dig­i­tal Human­i­ties Com­mu­ni­ty beleucht­en zunächst die unter­schiedlichen Unter­suchungs­ge­gen­stände dieser Forschungsrich­tung (Text – Bild – Audio – Video), bevor am Beispiel des Medi­ums „Text“ ver­schiedene Analy­semöglichkeit­en in den Blick genom­men wer­den. Doch mit den neuen Meth­o­d­en gehen auch neue Dis­sem­i­na­tion­sprak­tiken ein­her. Auch diesen wird daher eine aus­führliche Sek­tion gewid­met.

»halb und halb« – Hybride Edition als Kompromiss? Eine Studie zu Methodik, Möglichkeiten und Grenzen in der hybriden Musikedition am Beispiel der Edition von Ludwig Baumanns »Kantate. Den Gefallenen zum Gedächtnis, den Trauernden zum Trost«

Den­nis Ried
https://doi.org/10.30819/5730

Vor etwa 20 Jahren haben hybride Edi­tio­nen in der Musik­wis­senschaft Einzug gehal­ten. Es sind in erster Lin­ie Langzeit­pro­jek­te mit Laufzeit­en von über 15 Jahren (z.B. OPERA, RWA, EWK, BAZ-GA) die diese Form der Edi­tion ver­wen­den. Den­noch gibt es kaum Forschungslit­er­atur zu diesem The­ma. Auch die immer wieder ver­wen­dete Forschungssoft­ware „Edirom“ hat bis­lang wed­er eine aus­re­ichende Doku­men­ta­tion erfahren noch ist sie aus­giebig disku­tiert wor­den. Zudem fehlt eine kri­tis­che Betra­ch­tung des Phänomens „Online-Por­tal“, welch­es ger­ade in der Musikphilolo­gie immer häu­figer in Erschei­n­ung tritt. Von der Frage aus­ge­hend, ob die hybride Edi­tion ein Kom­pro­miss aus tra­di­tioneller und dig­i­taler Edi­tion darstellt, untern­immt Den­nis Ried erst­mals den Ver­such, den Sta­tus quo hybrid­er (Musik-)Editionen zu eruieren, zu doku­men­tieren und kri­tisch zu hin­ter­fra­gen. „Hybrid“ wird dabei stets als Zusam­men­spiel von „Analo­gem“ und „Dig­i­talem“ betra­chtet.

Anders als tra­di­tionelle Dis­ser­ta­tion­ss­chriften ist diese Arbeit in zwei Teile gegliedert, wovon der erste aus ein­er exem­plar­isch ange­führten und qua­si eigen­ständi­gen wis­senschaftlich-kri­tis­chen Edi­tion beste­ht. Im zweit­en Teil wird diese dann aktiv in die The­o­riebil­dung einge­bun­den, um method­is­che Fra­gen gezielt erörtern zu kön­nen. Ergänzt wird die Dis­ser­ta­tion­ss­chrift durch eine auf Zen­o­do pub­lizierte dig­i­tale Daten­samm­lung.

Es gibt auch einen Post im DHd-Blog zum Buch.

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